Steuerberater Jobs München
Steuerberater Jobs München (Fotolizenz: stockadobe.com)

Steuerberater Jobs München

Worauf es dabei ankommt, schildert Julia Linke von der Steuerkanzlei Dr. Siegel im Interview

Wer „Steuerberater Jobs München“ in die Maske einer Suchmaschine eingibt, möchte mehr wissen als nur Gehalt, Urlaubstage und Arbeitszeiten. Entscheidend ist oft die Frage, wie der Alltag in einer Steuerkanzlei wirklich aussieht: Wie selbstständig kann man arbeiten? Wie läuft die Einarbeitung? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? Wie ist der Kontakt zu Mandanten? Und lässt sich die Tätigkeit mit Familie vereinbaren?

Genau darüber spricht Julia in diesem Interview. Sie ist 33 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern, kommt aus Grafing und arbeitet seit vier Jahren in der Steuerkanzlei Dr. Siegel. Ursprünglich ist sie gelernte Bürokauffrau, hat betriebswirtschaftliche Weiterbildungen absolviert und ist als Quereinsteigerin in die Steuerberatung gekommen. Sie berichtet über ihren Weg in die Kanzlei, ihren Arbeitsalltag in der Lohn- und Finanzbuchhaltung, den Kontakt zu Mandanten, ihre Weiterbildungen sowie die Unterschiede zu anderen Kanzleien, die sie kennengelernt hat. Das Interview gibt Bewerberinnen und Bewerbern für Jobs Steuerberater München einen konkreten Einblick in die Arbeit bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel und zeigt, wie Karriere und Work-Life-Balance in der Steuerberatung möglich sind.

Steuerberater München Jobs: Der Weg in die Steuerberatung

Julia, schön, dass du dir Zeit für uns nimmst.

Julia: Sehr gerne. Ich bin Julia, 33 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und komme aus Grafing. Ursprünglich habe ich Bürokauffrau gelernt. Später habe ich eine Umschulung gemacht und arbeite inzwischen seit vier Jahren in der Steuerkanzlei Dr. Siegel.

Wie sah dein beruflicher Weg aus, bevor du in unsere Kanzlei gekommen bist?

Ich würde mich vom Naturell her als typischen Allrounder beschreiben. Mich interessieren viele Themen. Gelernt habe ich bei einer Großbank in München, allerdings nicht als Bankkauffrau, sondern als Bürokauffrau. Anschließend habe ich bei der Bank noch den Wirtschaftsfachwirt gemacht. Nach der Geburt meines ersten Kindes habe ich parallel den Betriebswirt begonnen und auch abgeschlossen. Danach stand ich vor der Frage, ob ich mit einem kleinen Kind wieder täglich nach München pendeln möchte oder ob ich mich beruflich neu orientiere. Der Fahrtweg war für mich mit einem kleinen Kind einfach schwer vorstellbar. Deshalb habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf eine Steuerkanzlei bei mir vor Ort aufmerksam geworden.

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Hattest du durch deine Tätigkeit in der Bank schon Berührungspunkte mit Steuern?

Nein, eigentlich gar nicht. Für mich war der Einstieg in die Steuerberatung wirklich ein Sprung ins kalte Wasser. Die erste Zeit in der vorherigen Kanzlei war entsprechend anspruchsvoll. Theorie und Praxis sind zwei unterschiedliche Dinge. Auch die Arbeit mit DATEV musste ich erst lernen. Dazu kam der Wechsel aus einem Großkonzern in ein kleineres Unternehmen. Das war für mich schon ein kleiner Kulturschock, weil Prozesse und Strukturen in einem kleineren Betrieb ganz anders funktionieren.

Was hat dich trotzdem an der Steuerberatung gereizt?

Ich habe privat und familiär Berührungspunkte zum Unternehmertum. Deshalb hatte ich schon ein eigenes Interesse daran, wirtschaftliche Zusammenhänge und steuerliche Themen besser zu verstehen. Ein Stück weit war das also auch aus persönlichem Interesse.

Steuerberater München Jobs: Wie Julia auf die Steuerkanzlei Dr. Siegel aufmerksam wurde

Wie bist du eigentlich auf die Steuerkanzlei Dr. Siegel aufmerksam geworden?

Das war eigentlich ganz lustig. In meiner damaligen Kanzlei habe ich eine Konkurrenzanalyse gemacht, weil wir eine Veranstaltung zum Thema Digitalisierung planen wollten. Dabei bin ich zufällig auf eine regionale Anzeige der Steuerkanzlei Dr. Siegel Steuerberater gestoßen. Ich habe mir dann die Homepage und die Social-Media-Kanäle angesehen. Tatsächlich hatte ich mich sogar als externer Kunde zu einer Veranstaltung angemeldet. Diese wurde dann wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Trotzdem war die Kanzlei bei mir im Hinterkopf geblieben.Welche Kanäle hast du dir damals angesehen?Als Erstes natürlich die Homepage. Danach habe ich mir vor allem Instagram angeschaut.

Was hat dich da besonders angesprochen?

Vor allem der lockere Eindruck. Ich war damals auch anderen Kanzleien gefolgt. Bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel fiel mir auf, dass es ein guter Mix ist. Es werden nicht nur Fachbeiträge gezeigt, sondern auch die Menschen in der Kanzlei. Kolleginnen und Kollegen werden mit Bildern, Reels oder Posts vorgestellt. Außerdem gibt es auch lustige Beiträge aus dem Kanzleialltag. Diese Abwechslung fand ich sympathisch.

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Steuerberater München Jobs: Bewerbung und erster Eindruck

Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, dass du dich bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel beworben hast?

Ich bin vom Typ her ehrgeizig und hatte irgendwann das Gefühl, dass ich beruflich auf der Stelle trete. Mir hat Dynamik gefehlt. Vieles hat mir zu lange gedauert und war für mich langfristig nicht zufriedenstellend. Nach der Geburt meiner Tochter stand ich wieder vor der Entscheidung, wie es beruflich weitergehen soll. Dann habe ich mich bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel beworben.

Was war für dich im Bewerbungsprozess für den Job Steuerfachangestellte München entscheidend?

Das persönliche Gespräch mit dem Chef. Als ich in die Kanzlei gekommen bin, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Das moderne Gebäude, der Parkplatz, der helle Empfang und die freundliche Begrüßung haben für mich einfach gepasst. Für mich war es diese Mischung aus Professionalität und einer herzlichen Note. Auch das Bewerbungsgespräch war unkompliziert. Es ging nicht um eine große Bewerbung mit vielen Unterlagen. Vor allem wollte man mich als Person kennenlernen. Das fand ich sehr schön.

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Wie lief das Gespräch konkret ab?

Ich wurde freundlich empfangen und wir saßen im Besprechungszimmer. Der Chef stellte mir natürlich auch fachliche Fragen, aber auch viele zu mir. Er signalisierte mir relativ direkt signalisiert, dass er sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann. Besonders vorbereitet hatte ich mich nicht. Ich hatte keine Agenda in der Tasche. Bei manchen Fragen war ich sogar blank. Zum Beispiel wollte er wissen, welche Bücher von ihm ich gelesen habe. Mittlerweile habe ich sie natürlich gelesen (lacht).

Wann fiel deine Entscheidung?

Eigentlich war mir schon beim Verlassen des Gebäudes klar, dass ich das machen möchte. Es hat sich für mich stimmig angefühlt. Wir haben danach noch über Arbeitszeit, Vergütung und Urlaubstage gesprochen. Für mich war wichtig, dass ich als Quereinsteigerin und Mutter von zwei kleinen Kindern nicht noch mehr Druck aufbaue. Der Chef hat mir das Gefühl gegeben, dass wir eine Lösung finden, falls etwas zu viel wird oder nicht funktioniert.

Steuerfachwirt München: Onboarding, Familie und Arbeitsalltag

Wie hast du den Einstieg mit zwei Kindern erlebt?

Ganz am Anfang war es schon heftig. Aber das Onboarding ist aus meiner Sicht gut gelaufen, auch mit den Mandantenübergaben und den vielen Steuerberaterinnen und Steuerberatern im Haus, die als Ansprechpartner da waren. Gleich zu Beginn hatte ich die klassische Situation: Ich fange neu an und meine Kinder sind in den ersten vier Wochen krank. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass daraus ein Problem gemacht wird. Sie haben mir vermittelt: So ist es jetzt, wir bekommen das hin. Und so war es dann auch.

Wie sieht dein Arbeitsalltag als Steuerfachangestellte München aus?

Auf jeden Fall abwechslungsreich. Ich komme in der Regel zwischen 8:00 Uhr und 8:15 Uhr. Ich arbeite von Montag bis Donnerstag und freitags nach Bedarf. Meistens gehe ich zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr wieder nach Hause. Mein Schwerpunkt liegt auf Lohn und Buchhaltung. Deshalb betreue ich Mandanten, bei denen Lohnabrechnungen und Buchhaltungen eine wichtige Rolle spielen. Ich habe regelmäßige Aufgaben wie Lohnabrechnungen und Buchhaltungen, natürlich immer mit den entsprechenden Fristen.

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Hast du einen Lieblingsmandanten?

Das sollte man eigentlich nicht sagen, oder? Aber ein Mandant aus dem Handwerk ist mir sehr sympathisch. Das ist persönliches Empfinden, aber auch die Zusammenarbeit läuft einfach. Man ruft sich an, es besteht ein Vertrauensverhältnis, und es geht nicht nur um steuerliche Themen, sondern auch um Themen wie Vorsorge oder Unternehmensnachfolge. Ich kann mich mit diesem Betrieb gut identifizieren, weil ich selbst eher ein Hands-on-Typ bin. Außerdem scheuen die das Thema Digitalisierung nicht, nehmen Verbesserungsvorschläge an.

Wie persönlich ist generell dein Verhältnis zu Mandanten?

Ich würde sagen, mit etwa 70 bis 80 Prozent meiner Mandanten bin ich per Du. Mit den anderen arbeite ich per Sie aber genauso gerne. Wenn Mandanten anrufen, freue ich mich in der Regel. Richtig Ärger hatte ich bisher nicht. Natürlich gibt es mal Rückfragen oder Anmerkungen, zum Beispiel zu Rechnungen, die nicht verstanden wurden. Aber dann wird das direkt besprochen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht.

Jobs Steuerfachangestellte München: Eigenverantwortung und Organisation

Wie selbstbestimmt kannst du deinen Arbeitsalltag gestalten?

Ich arbeite absolut selbstbestimmt. Vom Typ her bin ich eher jemand, der erst einmal selbst probiert und dann zum Chef oder zu Kolleginnen und Kollegen geht. Meinen Arbeitsalltag kann ich selbst einteilen, meine Aufgaben in der Regel selbst organisieren und auch die Priorisierung selbst vornehmen. Natürlich immer im Rahmen der Fristen.

Wie organisierst du die Arbeit mit deinen Mandanten?

Man kennt mit der Zeit seine Mandanten. Manche schicken die Buchhaltung sofort nach Monatsende, andere zögern eher bis zum Schluss. Bei mir hat sich das gut eingeteilt. Ich weiß ungefähr, wer wann welche Buchhaltung schickt. Bei Löhnen gibt es feste Fristen, das wissen die Mandanten auch.Wenn ich Urlaub habe, muss man natürlich etwas vorarbeiten. Eine vollständige Eins-zu-eins-Vertretung gibt es nicht, das wäre auch kaum darstellbar. Aber im Team vertreten wir uns gut gegenseitig. Trotzdem muss man natürlich selbst darauf achten, sich die Arbeit gut einzuteilen.

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Wie unterscheidet sich diese Eigenverantwortung von anderen Kanzleien, die du kennst?

Ich kenne Kanzleien, in denen die Buchhaltung nicht einfach an Mandanten geschickt werden darf. Das wäre mir zu umständlich. Wenn eine Buchhaltung von Anfang an gut eingerichtet und gut aufgestellt ist, finde ich es nicht nötig, dass bei jeder Buchhaltung noch einmal ein Steuerberater darüber schaut. Auch bei E-Mails haben wir eine recht freie Hand. Für mich ist es wichtig, dass Prozesse schnell abgeschlossen werden und nicht ewig offen bleiben, wenn man sich sicher ist.

Was sollte jemand mitbringen, der sich bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel wohlfühlen möchte?

Man sollte eigenverantwortlich arbeiten können. Außerdem ist es wichtig zu sagen, wenn etwas zu viel ist, wenn man sich nicht auskennt oder wenn man Unterstützung braucht. Man kann gut mitbestimmen, was man schaffen kann und was nicht.

Steuerfachangestellte München Stellenangebote: Vergütung, Urlaub und Homeoffice

Was kannst du zu Vergütung, Urlaub und Organisation sagen?

Bei uns ist im Arbeitsvertrag eine jährliche Gehaltsanpassung festgelegt. Am Jahresende gibt es ein fixes Gespräch, das kannte ich von vorherigen Arbeitgebern so nicht. Dort gab es mehr Geld meist nur, wenn man aktiv gefragt hat und dann begründen musste, warum. Auch das Thema Urlaub ist gut geregelt. Bei einer Vollzeitstelle gibt es mindestens 30 Urlaubstage. Urlaub kann man unproblematisch nehmen, auch kurzfristig. Wenn zu Hause etwas brennt, kann ich Bescheid geben, wenn die Arbeit geregelt ist. Das it unkompliziert.

Wie ist es mit Homeoffice?

Spontanes Homeoffice ist möglich. Man trägt es bei uns in den Gruppenkalender ein. Ich persönlich mache aber nicht so viel Homeoffice. Vielleicht alle zwei Monate. Ich komme sehr gern in die Kanzlei, mag die Räume und mein Zimmer mit der großen Fensterfront. Ich bin einfach lieber vor Ort.

Wie gehst du mit der Verantwortung um, die durch eigenverantwortliches Arbeiten entsteht?

Ich komme gut damit zurecht, weil ich weiß, dass ich jederzeit Unterstützung bekomme, wenn ich nicht weiterkomme. Wir haben ein sehr strukturiertes Ablagesystem. Wenn ich ein Thema habe, kann ich über die Verschlagwortung schauen, wie andere Kolleginnen oder Kollegen ähnliche Fälle gelöst oder E-Mails formuliert haben. Außerdem gibt es im Haus Steuerfachangestellte, Steuerfachwirte und Steuerberater. Jeder ist bereit zu helfen. Wenn ich nicht weiterkomme, gehe ich einfach zu jemandem.

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Steuerberater Stellenangebote München: Erfolgserlebnisse und Verantwortung

Gibt es Fälle, auf die du besonders stolz bist?

Ich habe eigentlich zwei Beispiele. Das eine war ein Mandant, der in seinen Prozessen ziemlich eingefahren war. Manche hatten ihn schon ein bisschen abgeschrieben. Ich habe dann gesagt: Ich probiere das jetzt. Am Ende hat der Mandant relativ zügig auf digitale Prozesse umgestellt, unter anderem mit dem Kontoauszugsmanager und DATEV Unternehmen online. Das war für mich ein echtes Erfolgserlebnis.

Das zweite Beispiel war eine große Rentenversicherungsprüfung bei einem Mandanten mit etwa 400 bis 500 Mitarbeitenden. Daraus ergab sich ein Finding, und der gesamte Personal- und Lohnabrechnungsprozess musste bei uns und beim Mandanten angepasst werden. Daran waren auch die Geschäftsführung, die Personalsachbearbeitung, die Kanzleileitung, der Chef und ich beteiligt. Am Ende haben wir für alle Seiten, auch für die Prüfungsstelle, gute Lösungen gefunden. Das war eine große Verantwortung, aber auch sehr zufriedenstellend.

Welche Branche war das bei der Rentenversicherungsprüfung?

Das war ein Sozialdienst. Gerade weil jeden Monat abgerechnet werden muss, war das eine große Verantwortung. Aber genau solche Aufgaben machen mir auch Spaß.

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Steuerberater München Jobs: Work-Live-Balance und Arbeitsweise

Wie erlebst du das Thema Work-Life-Balance in der Kanzlei?

Es wird schon darauf geachtet, dass keine dauerhaften Überstunden entstehen, dass man nicht nach 18 Uhr arbeitet, Pausen einhält oder auch einmal rausgeht und frische Luft schnappt. Wenn es zu viel wird, werden Aufgaben umverteilt. Ich persönlich bin aber jemand, der gerne arbeitet und sich auch eigene Ziele setzt. Wir haben keine individuellen Umsatzziele, aber ich achte für mich selbst darauf, konstant zu arbeiten. Jeder tickt anders, und das wird bei uns auch akzeptiert.

Job Steuerberater München: Karriere und Weiterbildung

Wie siehst du die Karrierechancen in der Steuerkanzlei Dr. Siegel?

Ich sehe sie als vielfältig und umfangreich. Wir bilden Steuerfachangestellte aus und nehmen auch Auszubildende oder Steuerfachangestellte auf. Klassisch kann man nach der Ausbildung den Steuerfachwirt machen, später gegebenenfalls den Steuerberater und weitere Spezialisierungen. Mein eigener Weg war etwas anders. Ich bin mit meinem betriebswirtschaftlichen Hintergrund eingestiegen und habe in der Kanzlei viele verschiedene Aufgaben bekommen: Lohn, Buchhaltung, kleinere Einkommensteuererklärungen, kleinere Abschlüsse und auch Einblicke in erbschaftsteuerliche Themen. Dadurch konnte ich herausfinden, was mir am meisten Spaß macht.

Mehr erfahren: Steuerberater München Ausbildung

Für welche Weiterbildung hast du dich entschieden?

Ich wollte zunächst nicht den klassischen Weg mit dem Steuerfachwirt gehen, sondern habe überlegt, was mir wirklich liegt. Weil mir die Lohnabrechnung am meisten Spaß macht und man dort Gestaltungsmöglichkeiten sowie regelmäßigen Mandantenkontakt hat, habe ich mich für den Fachassistenten Lohn und Gehalt entschieden. Ich habe das berufsbegleitend gemacht, samstags über ein Jahr hinweg, und die Prüfung bestanden. Später habe ich noch den Finanzbuchhalter gemacht. Das war ein Onlinekurs unter der Woche. Dafür musste ich mit meiner Arbeitszeit etwas jonglieren. Ich habe die Arbeitszeit dann teilweise auf Freitag verschoben, obwohl das eigentlich mein freier Tag ist. In der Kanzlei habe ich den Kurs gemeinsam mit einer Kollegin gemacht, die ich damit angesteckt hatte.

Wie erlebst du die Unterstützung bei Weiterbildungen?

Die Kanzlei legt großen Wert auf Fortbildungen. Es ist nicht nur gewünscht, sondern in diesem dynamischen Feld des Steuerrechts auch wichtig, sich permanent fortzubilden. Ein Vorteil ist, dass viele Kolleginnen und Kollegen sehr gut ausgebildet sind. Viele haben nach der Ausbildung den Steuerfachwirt gemacht oder sind Steuerberater geworden. Wenn man eine Frage aus einem Kurs hat, gibt es immer jemanden, der eigene Erfahrungen teilen kann. Die Kolleginnen und Kollegen fiebern bei Weiterbildungen richtig mit und bieten Hilfestellung an.

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Steuerberater München Jobs: Beziehung mit Mandanten und Unterschiede zu anderen Kanzleien

Wie erlebst du die Zusammenarbeit mit deinen Mandanten insgesamt?

Ich glaube, ich habe den Jackpot. Ich betreue vom Einzelunternehmen über einfache Steuererklärungen bis hin zu mittelständischen Betrieben mit 30 oder 40 Leuten und auch große Mandate mit 400 bis 500 Angestellten. Branchentechnisch ist ebenfalls alles dabei: vom Elektronikbetrieb bis zum Landwirt. Ich genieße dieses Mandantenverhältnis sehr.

Wäre es für dich einfacher, wenn die Kanzlei stärker spezialisiert wäre?

Ich mag die Abwechslung. Mir gefallen die verschiedenen Menschen, Mandate und Themen. Wenn ich nur eine bestimmte Branche betreuen würde, wäre mir das vermutlich fast langweilig. Bei uns hat man den ganzen Strauß dessen, was draußen in der Wirtschaft vorhanden ist. Das finde ich sehr schön. Außerdem ist es wirtschaftlich auch sinnvoll, breit aufgestellt zu sein. Wenn eine Branche Probleme hat, sind andere vielleicht stabiler. Dadurch bleibt immer Bewegung.

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Wie viel Mandantenkontakt hast du?

In der Regel habe ich regelmäßig Kontakt. Meine Mandanten rufen nicht nur wegen steuerlicher Fragen an. Es geht auch um Themen wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Rechtsanwaltsempfehlungen oder die Frage, was man mit Geld machen soll, das gerade unverzinst herumliegt. Natürlich verweise ich dann zum Beispiel an die Bank, wenn es um Geldanlage geht. Aber die Mandanten rufen an, weil sie das Gefühl haben, dass wir ihnen weiterhelfen können. Das geht also durchaus über den steuerlichen Tellerrand hinaus, und das mag ich.

Wie war das in anderen Kanzleien, die du kennst?

Dort lief die Kommunikation häufig stärker über den Chef. Der Chef hat die Aufträge verteilt und Korrespondenz oder Kommunikation lief über ihn. Man bekam dann eine E-Mail oder Anfrage weitergeleitet, bereitete etwas vor und der Chef schickte es weiter. Für mich wäre das nichts. Ich möchte für meine Arbeit selbst einstehen. Dazu gehört natürlich, dass man gut ausgebildet ist und die menschlichen Fähigkeiten mitbringt, das zu bewältigen.

Steuerberater München Jobs: Mitarbeitergespräche im Wald und Unternehmenskultur

Gibt es etwas, das du an der Steuerkanzlei Dr. Siegel besonders hervorheben möchtest?

Die Ausflüge natürlich. Außerdem ist es einfach ein gutes Klima. Man kennt sich, man muss sich nicht verstellen, und jeder weiß auch ein bisschen etwas Privates voneinander. Ich gehe wirklich gern in die Kanzlei. Ein besonderes Thema bei uns sind natürlich die Mitarbeitergespräche im Wald. Das ist schon etwas ungewöhnlich für Jobs Steuerberater München.

Wie laufen die ab?

Man bekommt einen festen Termin. An einem Tag haben mehrere Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ihr Gespräch. Man geht jeweils zu zweit los: Ein Teil geht mit der Kanzleileitung in den Wald, der andere Teil mit dem Chef. Nach der Hälfte der Runde wird getauscht. Danach trifft man sich zum Mittagessen, und anschließend kommt das nächste Tandem. Manchmal gibt es da um spezielle Aufgaben, aber auch um mögliche Weiterentwicklung, darum, über Ziele nachzudenken und nicht stehenzubleiben. Der Chef hat immer ganz besondere Fragen und Aufgaben für das Gespräch.

Was ist für dich der Unterschied zu klassischen Mitarbeitergesprächen?

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Ich kenne Mitarbeitergespräche am Schreibtisch aus meiner Lehrzeit. Dort musste man Feedbackbögen ausfüllen, schriftliche Beurteilungen erstellen und das hatte Auswirkungen auf Bonusvereinbarungen oder Gehalt. Bei uns ist das anders. Es geht nicht nur um Umsatz, sondern auch um Engagement und persönliche Entwicklung. In der freien Natur kann man vieles besser ansprechen. Beim Gehen entsteht eine andere Dynamik. Mir fallen dabei oft Dinge ein, die mir in einem klassischen Gespräch vielleicht nicht eingefallen wären. Ich glaube auch, dass man manches leichter sagt, wenn man nicht direkt gegenüber am Tisch sitzt.

Kann man auch außerhalb der regulären Mitarbeitergespräche um Feedback bitten?

Ja. Ich hatte zum Beispiel nach meinen Weiterbildungen einmal eine kleine Krise. Ich hatte das Gefühl, meiner Arbeit nicht gerecht zu werden, und irgendetwas hat mir gefehlt. Dann bin ich einfach zum Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich ein Gespräch brauche. Ich wollte ein Feedback außer der Reihe. Er war sofort bereit, und wir sind noch einmal im Wald spazieren gegangen. Das hat mich wieder eingefangen.

Jobs Steuerberater München: Bewerbungstipps

Was würdest du Bewerberinnen und Bewerbern raten, die sich bei der Steuerkanzlei Dr. Siegel bewerben möchten?

Man sollte einfach so sein, wie man ist. Nichts verschönern, nichts unterschlagen und ehrlich sagen: In diesem Bereich bin ich stark, in diesem Bereich bin ich noch schwächer. Authentisch zu sein ist wichtig.Bei uns gibt es sehr gute Kolleginnen und Kollegen. Da merkt man schnell, ob jemand etwas vorspielt oder tatsächlich kann. Deshalb sollte man sich nicht aufblasen oder etwas vorgeben, was man nicht ist.

Kannst du in wenigen Punkten zusammenfassen, warum du gerne in der Kanzlei arbeitest?

Für mich sind die flexible Arbeitszeit, die Möglichkeit zu Weiterbildungen, die aus meiner Sicht gerechte Bezahlung und die allgemeine Atmosphäre wichtig. Auch die Ausstattung und die Räume haben für mich Wohlfühlcharakter. Ich bin gerne da.

Wenn du Chefin der Steuerkanzlei wärst: Was würdest du ändern?

Ich habe persönlich noch ein Thema mit Homeoffice. Das liegt daran, dass mir im Team der persönliche Austausch leichter fällt. Ich gehe lieber aus meinem Zimmer heraus ins nächste Zimmer, um mit Kolleginnen oder Kollegen etwas zu besprechen, statt über Fernbetreuung oder andere digitale Wege zu kommunizieren. Ich vermisse die Kolleginnen und Kollegen, wenn zu viel Homeoffice ist. Das ist aber eher mein persönliches Empfinden.

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Steuerberater Jobs München: FAQ

  • Steuerberater München Jobs:
    Kann man als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger in der Steuerberatung arbeiten?
    Julia ist ursprünglich gelernte Bürokauffrau und kam später über betriebswirtschaftliche Weiterbildungen in die Steuerberatung. Sie beschreibt den Einstieg als anspruchsvoll, aber machbar, wenn man bereit ist zu lernen und Unterstützung erhält.
  • Steuerberater München Jobs:
    Welche Aufgaben übernimmt Julia in der Kanzlei?
    Ihr Schwerpunkt liegt auf Lohn- und Finanzbuchhaltung. Außerdem berichtet sie von kleineren Einkommensteuererklärungen, Abschlüssen und Einblicken in weitere steuerliche Themen.
  • Jobs Steuerberater München:
    Wie wichtig ist Eigenverantwortung?

    Eigenverantwortung spielt eine große Rolle. Julia beschreibt, dass sie ihren Arbeitsalltag selbst einteilen, Aufgaben priorisieren und Mandanten eigenständig betreuen kann. Gleichzeitig stehen Kolleginnen, Kollegen und Steuerberater als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Jobs Steuerberater München:
    Gibt es flexible Arbeitszeiten?
    Ja. Julia beschreibt flexible Arbeitszeiten, ihre Arbeit von Montag bis Donnerstag sowie Freitag nach Bedarf. Sie hebt hervor, dass Urlaub und kurzfristige organisatorische Themen unkompliziert besprochen werden können.

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  • Jobs Steuerberater München:
    Ist Homeoffice möglich?
    Homeoffice ist möglich und wird über den Gruppenkalender organisiert. Julia selbst nutzt Homeoffice eher selten, weil sie gerne in der Kanzlei ist und den persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen schätzt.
  • Jobs Steuerberater München:
    Wie ist der Mandantenkontakt?
    Julia beschreibt den Mandantenkontakt als persönlich und regelmäßig. In vielen Fällen geht es nicht nur um steuerliche Fragen, sondern auch um Themen wie Vorsorge, Unternehmensnachfolge oder allgemeine wirtschaftliche Fragen.
  • Jobs Steuerberater München:
    Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
    Julia hat berufsbegleitend den Fachassistenten Lohn und Gehalt absolviert und später den Finanzbuchhalter gemacht. Sie beschreibt Weiterbildung als wichtig und in der Kanzlei ausdrücklich gefördert.
  • Jobs Steuerberater München:
    Was sollten Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?
    Aus Julias Sicht sind Eigenverantwortung, Ehrlichkeit und Authentizität wichtig. Man sollte offen sagen, wo man stark ist und wo man noch Unterstützung braucht.

Zusammenfassung

Julias Interview zeigt, dass Steuerberater Jobs in München nicht nur durch fachliche Aufgaben geprägt sind. Entscheidend sind auch Arbeitsumfeld, Eigenverantwortung, Weiterbildung, Mandantenkontakt und die Vereinbarkeit mit dem persönlichen Leben. Für Bewerberinnen und Bewerber wird deutlich: In der Steuerkanzlei Dr. Siegel arbeitet Julia eigenverantwortlich, betreut Mandanten persönlich, nutzt digitale Prozesse und kann sich fachlich weiterentwickeln. Gleichzeitig beschreibt sie die Kanzlei als Arbeitsumfeld, in dem offene Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und ein gutes Betriebsklima eine wichtige Rolle spielen. Besonders stark sind die Einblicke in den Quereinstieg, die familienfreundliche Organisation, die Weiterbildung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt sowie die Mitarbeitergespräche im Wald. Diese Punkte beantworten viele Fragen, die Menschen bei der Suche nach Steuerberater Jobs München bzw. Stellenangebot Steuerberater München tatsächlich haben.

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Jobs Steuerberater München: am besten gleich bewerben

Sie interessieren sich für Steuerberater Jobs München oder im Münchner Osten und möchten wissen, wie sich der Arbeitsalltag in einer modernen Steuerkanzlei wirklich anfühlt? Dann lernen Sie die Steuerkanzlei Dr. Siegel kennen. Ob Steuerfachangestellte, Steuerfachwirt, Fachassistent Lohn und Gehalt, Finanzbuchhalter oder Quereinsteiger mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund: Entscheidend ist, dass Sie fachlich wachsen möchten, eigenverantwortlich arbeiten können und menschlich ins Team passen. Wir freuen uns auf Menschen, die ehrlich sagen, was sie können, wo sie Unterstützung brauchen und wie sie sich weiterentwickeln möchten.

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